Künstler
Radig
Schon als Schüler hat Norbert Radig seine ersten Lieder geschrieben. So war es keine große Überraschung, dass er die Musik auch nach seinem Schulabschluß zu seinem Beruf machen wollte.
Zu Anfang waren es Coverbands, mit denen er seine Erfahrungen sammelte.
1983 gründete er mit Kollegen aus Jena und Gera die Band PUR, die bis zur Wende
sehr erfolgreich unterwegs war. Musik von PUR war regelmäßig im Rundfunk
und im
Fernsehen der DDR zu hören. 1990 löste
sich die Band PUR auf und die Musiker gingen getrennte Wege. Der Gitarrist
Thomas Gaul und Norbert Radig
suchten sich
neue Mitstreiter. Mit diversen Projekten
sicherten sie ihr Überleben
als Musiker.
1994 war es dann soweit, die neugegründete Band RADIG ging ins Studio,
um ihr erstes
Album „Landstreicher“ aufzunehmen. Kurz
nach der Veröffentlichung
des Albums
wurde der Keyboarder der Band George Brauer in einen Verkehrsunfall
verwickelt
und starb kurz darauf an den Folgen des Unfalls.
Die Band
verlor einen guten Freund und ausgezeichneten Musiker. Das war eine
Katastrophe,
von der sich RADIG lange nicht erholte.
Als endlich
mit Volker Trautmann ein adäquater Keyboarder gefunden war, begannen die
Vorbereitungen für eine neue CD. „Der
Käfig“ erschien als reines Promotionalbum.
Diverse
personelle Veränderungen, haben dann wieder einige Zeit verstreichen lassen,
ehe die Band RADIG das Projekt „Tanzen auf dem Seil“ in Angriff nahm. Wenn
RADIG als Deutschrockband begann, waren sie mit dieser CD endgültig im Genre
der
Singer/Songwriter angekommen. Auf
„Tanzen auf dem Seil“ hat die Band die
musikalische
Form gefunden, die die schöne Sprache der Texte bestmöglich unterstützt.
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